Wo man am meisten fühlt,
weiß man am wenigsten zu sagen.

Annette von Droste-Hülshoff

Wie Sie bei uns Hospizbegleiter werden können

Die Befähigung zur hospizlichen Begleitung umfasst

  • den Grundkurs mit 45 Std. (offen für alle an der Thematik Interessierte)
  • den Vertiefungskurs mit 35 Std. (offen für alle, die an einem Grundkurs teilgenommen haben)
  • praktischen Erfahrungen mit Reflexion
  • einen Abschlussworkshop mit 12 Std. offen für alle, die die vorhergehenden Kurse durchlaufen haben).

Inhaltliche Schwerpunkte der Befähigung sind u. a. Grundprinzipien von Hospizarbeit und Palliative Care, Kommunikation und Gesprächsführung, Bedürfnissorientierte Begleitung Schwerkranker, Sterbender und ihrer Angehörigen, Spiritualität, Schmerz- und Symptomkontrolle, Abschied, Trauer und Begleitung Trauernder, Fragen der Ethik und des Rechts, Pflege der eigenen Ressourcen, Praktische Erfahrungen und ihre Reflexion.

 Es wird ein Abschlusszertifikat erteilt.

Für aktiven Begleiter wird regelmäßig die Möglichkeit einer Supervision angeboten.

Sollten Sie Interesse an der Teilnahme sowie Fragen zu den Kursen haben,  erkundigen Sie sich in unserem Büro. Ein Kontakt ist gleichfalls über Mail möglich: dialog@hospizverein-schwerin.de

Begleiterphilosophie

Begleiten ist nicht dem anderen Menschen den Weg zeigen. Begleiten ist auch nicht hinter dem anderen hergehen. Begleiten ist, einfach bei den anderen Menschen zu sein. 

Unser Verein fühlt sich der Toleranz allen Menschen gegenüber verpflichtet, achtet diese als eine der obersten Prinzipien unserer Arbeit.

Daher findet sich dieser wichtige Grundsatz ausdrücklich in der Vereinssatzung wieder.

§ 2 Zweck des Vereins 

(1) Der Verein setzt sich dafür ein, schwerkranke und sterbende Menschen unter Einbeziehung der Angehörigen unabhängig von ihrem Glauben, ihrer Herkunft, ihrer Rasse, ihrer sexuellen Orientierung und ihrer politischen Anschauung ambulant und stationär zu betreuen und sie in ihrer Krankheit und in ihrem Sterben zu begleiten. Darin eingeschlossen ist der Beistand für Angehörige und Hinterbliebene. 

Wertschätzung und Achtsamkeit sind Grundhaltungen, die wir denen gegenüber  aufbringen, die wir begleiten. Wir bringen sie aber auch konsequent den Menschen entgegen, die bei uns als ehrenamtliche Mitarbeiter tätig sein wollen. Wir meinen, dass wir als Verein davon profitieren, wenn wir die Lebenserfahrungen der zukünftigen Begleiter achtungsvoll mit einbeziehen.