„Wir werden tun, was wir können, um Ihnen zu helfen, nicht nur in Frieden zu sterben, sondern auch bis zuletzt zu leben: menschlich, würdig, schmerzfrei.“Cicely Saunders

Man weiß, dass das Wohlbefinden nicht nur von körperlichen Gegebenheiten, sondern auch von Seele, Geist und sozialen Kontakten (Familie und Freunde) beeinflusst wird. Deswegen wird der Kranke stets von einem Team betreut. Dem gehören auf der einen Seite die Ärzte und das Pflegepersonal an. Je nach den Bedürfnissen des Kranken sind aber auch Seelsorger, Psychologen, Krankengymnasten, Masseure, Ernährungsberater, Sozialpädagogen und andere Fachkräfte eingebunden.


Palliative Maßnahmen können in der Klinik auf einer Palliativstation erfolgen. Wenn es gelingt, den Kranken zu stabilisieren, kann er wieder nach Hause entlassen werden. Aber auch dort soll die Betreuung so gut wie möglich fortgeführt werden. Neben der Familie und den Ärzten werden oftmals Pflegedienste eingebunden. Ein SAPV-Team kann die allgemeine ambulante Palliativversorgung ergänzen und Hausarzt, Pflegeteam und Angehörige  unterstützen und entlasten. Vor Allem in diesem häuslichen Bereich kommt jetzt auch den ehrenamtlichen Mitarbeitern, besonders aus der Hospizbewegung, eine wichtige Aufgabe zu. Sie können als Begleiter den Schwerkranken und seine Familie unterstützen. Trotz des großen Einsatzes aller Beteiligten ist die Pflege zu Hause für die Angehörigen sehr kraftzehrend und kann nicht von allen Menschen bis zum Ende geleistet werden. Dann sollte man über einen Umzug in ein stationäres Hospiznachdenken wenn die Kräfte für eine häusliche Pflege nicht mehr ausreichen.