Stationäres Hospiz

Ein stationäres Hospiz ist ein Heim, eine Einrichtung oder ein anderer Aufenthaltsort für Menschen, die aus verschiedenen Gründen ihr Lebensende nicht mehr zu Hause verbringen können, für die auch ein Aufenthalt im Krankenhaus nicht sinnvoll erscheint.


Ein solches Hospiz fühlt sich dem Anspruch von Cicely Saunders verpflichtet:

„Wir werden tun, was wir können, um Ihnen zu helfen, nicht nur in Frieden zu sterben, sondern auch bis zuletzt zu leben: menschlich, würdig, schmerzfrei.“

Daher erfolgt die Betreuung im stationären Hospiz ganzheitlich. Das heißt, dass der Mensch mit all seinen Belangen im Mittelpunkt steht. Der Bewohner wird dort versorgt, gepflegt und ärztlich betreut. Ihm stehen geschulte Mitarbeiter rund um die Uhr zur Verfügung. Dazu gehören neben dem Pflegepersonal unter anderem auch Seelsorger, ehrenamtliche Mitarbeiter und Sozialarbeiter. 

Besonderer Wert wird darauf gelegt, dass die Bedürfnisse und Wünsche der Gäste erfüllt werden.

Die Entscheidung, in ein Hospiz zu ziehen, trifft der Gast in Absprache mit dem behandelnden Arzt, der die Unterbringung befürworten muss.

Vor der Entscheidung, in ein Hospiz zu ziehen, sollte man sich vor Ort über die Bedingungen informieren.
Die Kosten für den Aufenthalt ins Hospiz übernehmen die Krankenkasse, die Pflegekasse und der Träger.

Seit 2011 gibt es auch in Schwerin ein stationäres Hospiz. Das Hospiz „Am Aubach“ wird in Trägerschaft von SOZIUS/Pflege und Betreuungsdienste Schwerin gGmbH geführt. Unser Hospizverein Schwerin e.V. arbeitet eng mit diesem Hospiz zusammen.

 

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